AdLer präsentiert sich auf der diesjährigen gamescom

Auf der diesjährigen gamescom durfte sich das Projekt AdLer an zwei verschiedenen Ständen präsentieren: Am ersten Tag, der ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten war, am Stand von Games Bavaria, dem Interessenverband der bayerischen Spielebranche, und an den folgenden, für die Öffentlichkeit zugänglichen Messetagen, am Stand der Hochschule Kempten.

Die Messe

Die gamescom ist die weltweit führende Messe für Computerspiele und sie fand dieses Jahr vom 20.-24.8. in Köln statt. Millionen Gamerinnen, Gamer und Branchenvertretende verfolgten die gamescom live oder im Stream und bescherten den Veranstaltern somit neue Rekorde, u.a. mit 357.000 Besuchern vor Ort. Auf einer Fläche von 233.000 Quadratmeter präsentierten sich Aussteller aus 72 Ländern. Insgesamt stellten 1.568 Entwickler ihre Videospiel-Innovationen vor. Auch einige bekannte Politiker und Politikerinnen ließen es sich nicht nehmen, an der Messe teilzunehmen und unterstrichen somit die politischen Ambitionen, Deutschland zu einem der führenden Games-Standorte entwickeln zu wollen. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) kündigte bereits im Vorfeld an, die Bundesförderung für deutsche Entwickler deutlich auszuweiten.

Die AdLer Stände

Am Fachbesucher-Tag war AdLer im Business-Bereich vertreten, am Stand von Games Bavaria (Halle 4.1, Stand C057). Dort stand eine frei zugängliche Anspielstation bereit, an der Besucher das 3D-Lernspiel selbst ausprobieren konnten. Viele nahmen die Gelegenheit wahr, sich einen direkten Eindruck der virtuellen AdLer Lernwelt zu verschaffen. Neben der Live-Demo ergaben sich zahlreiche interessante Gespräche mit anderen Projekten, Ausstellenden und Besuchern, die vor allem den fachlichen Austausch und Einblicke in unterschiedliche Ansätze der Spiele- und Bildungswelt ermöglichten.

An den Publikumstagen präsentierte sich AdLer am Stand der Hochschule Kempten (Halle 10.1, Stand E012) in der campus area. Auch hier konnten Besucher die vorbereitete Lernwelt selbst bespielen und so AdLer unmittelbar erleben. Während das 3D-Spiel klar im Mittelpunkt stand, konnten auch Fragen zur Moodle-Integration oder zum Autorentool – der Anwendung zur Erstellung von Lernwelten – beantwortet werden. Besonders spannend war das vielfältige Feedback: Während sich die meisten Besucher für technische Details und die Entwicklung der 3D-Umgebung interessierten, kam es auch zu einigen spannenden Gesprächen über die Einsatzmöglichkeiten von Serious Games im Bildungsbereich.

Das Projekt AdLer wird gefördert durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre, Treuhandstiftung in Trägerschaft der Toepfer Stiftung gGmbH.

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